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| 31.01.2003 |
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| Chefin aus dem Haus, da tanzt die Manu auf dem
Tisch. Heute habe ich mir einen kurzen Arbeitstag gegönnt
und bin schon um fünf gegangen. Abends wollte ich mit Marco
noch auf en Kölsch raus, doch leider schlief er über
den Büchern ein und so wurde es nichts. Auch nicht schlimm,
faul aufer Couch ist ja auch mal ganz nett. Wenn dann da noch
einer zum kuscheln wäre, dann sogar perfekt! |
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| 30.01.2003 |
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| Da ziehe ich extra nach Köln, um dem Schnee
zu entkommen und was is?!, Ende Januar fällt schon wieder
welcher und als würde das nicht reichen bleibt er auch
noch liegen! Konsequenz war natürlich, dass der Verkehr
wiedermal zusammenbrach! (Treffen sich zwei Schneeflocken und
unterhalten sich "Nr.1" und wohin des Weges? "Nr.2"
Nach Garmisch, ich eröffne die Skisaison... und Du? "Nr.1"
Nach Köln, ich eröffne das Verkehrschaos!) Dabei ist
Schnee doch nur ein anderer Aggregatszustand von Wasser! Wobei,
somit sind die Kölner ja nur konsequent, bei Regen knallt's
ja auch andauernd! Was mich am meisten dabei nervt sind diese
defensieven AutofahrerInnen. Wenn sie mal nur defensiev wären,
das grenzt zum Teil schon an passiv Fahren. Die rollen auf die
Ampel zu, weil sie könnte ja rot werden. Klar wird sie
rot, aber doch nicht dreißig Sekunden, nachdem sie grün
wurde! Anyway, lange werde ich dieses Schauspiel eh nicht mehr
genießen müssen, schließlich geht es ja nach
Firmenplanung in die verbotene Stadt. Na, wenn das mal alles
so zeitlich klappt! |
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| 28.01.2003 |
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| Wie blöd muss man eigentlich sein, um nicht
zu kapieren, dass der Wackel Elvis nicht an den Rückspiegel
im Font gehängt werden soll, sondern an der Windschutzscheibe
zu befestigen ist, damit er mit den Füßen auf der
Konsole steht und mit den Hüften wackelt. Es hängt
ja auch keiner den Wackeldackel an seiner Hundeleine am Spiegel
auf! |
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| 27.01.2003 |
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| Maxima lebt! Wir haben sie schon seit Tagen nicht
mehr gesehen und hatten schon überlegt, ob sie schwanger
oder tot ist. In beiden Fällen wäre sie nicht aus
dem Häuschen gekommen und schließlich weiß
man ja, dass Mäuse Allesfresser sind und hätte dagegen
gesprochen, dass Willem Alexander und Anastasia sie aus Hygienegründen
beseitigt hätten. |
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| 26.01.2003 |
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| Einen chaotischeren Kulturschock habe ich glaube
ich noch nie mitgemacht. Bedingt durch Krankheit und Job vielen
heute mehr als fünfzig Prozent der Schocklett's aus. Bei
der Künstlern sah es ähnlich aus. Zunächst war
ich ja noch guter Dinge, da ja Heppi moderierte und ich wusste,
dass sie immer genug zu erzählen oder vorzuführen
hat. Doch schon in den ersten Minuten zeichnete sich ab, dass
die Gute heute recht wortkarg zu sein schien. Um zehn Uhr standen
wir kurz vor dem Finale, als endlich doch noch Ginger auftauchte,
die von der Hubersitzung im Tiefflug, wie versprochen vorbei
kam. So war die nächste viertel Stunde gesichert. Aber
ich frage mich immer noch, wie wir es geschafft haben mit drei
restlichen Nummern und inklusive der Abmoderation noch bis elf
Uhr "durchzuhalten". Ich schätze mal, dass zehn
Jahre Bühnenerfahrung doch irgendwie hilfreich sind. Ach
und das Publikum war eh der Oberhammer. Bei dem Pisswetter kamen
natürlich nicht so viele, aber die Stimmung war der Kracher.
Hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte
ich nie geglaubt wie leer es in den hinteren Reihen war, aber
die Stimmung hätte in der Köln Arena bei einem Robbie
Williams Konzert nicht besser sein können! |
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| 22.01.2003 |
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| Heute war ich zum Abendessen bei Holger eingeladen,
sein Liebelein hat gekocht. Ich sag nur lecker, lecker, lecker,
ich hab ja schon oft Geschnätzeltes gegessen, aber soooooooooo
läcker hat es wirklich noch nie geschmäckt! Hmmmmmmmmm! |
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| 21.01.2003 |
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| Scheinbar steht diese Woche unter dem Motto "Manuela
meets Holger". Ich ging schon wieder zu Duotica im Atelier,
um zusammen mit Holger's Liebelein "Nachtschattengewächse"
zu sehen und immer noch habe ich echt Spaß daran. Mittlerweile
scheint den drei Damen auch ins Bewusstsein gerückt zu
sein, dass die Beiden über kurz oder lang in größeren
Häusern spielen werden und nur noch aus Sentimentalität
gelegentlich zu ihrem Ursprung ins Atelier zurückkehren
werden. Zumindest habe ich das aus der Anmoderation durch Sabine
so interpretiert! |
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| 20.01.2003 |
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| Endlich schaffe ich es mal wieder ins Kino zu
gehen. Ich habe in letzter Zeit schon so manchen Film verpasst,
nicht zuletzt, weil er nicht in der Originalfassung im Metropolis
lief. Heute aber ging ich mit Holger und seinem Liebelein in
"Nemesis". Angeblich der letzte Startrek Film mit
Captain Picard. Na warten wir's ab. |
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| 19.01.2003 |
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Na, hektischer kann ein Tag kaum beginnen.
Pünktlichst kam ich in Deutz beim Parkhaus an, wo ich heute
einen Wagen beim Carpool Köln mieten wollte, da ich um
elf Uhr zum Geburtstagsbrunch meines Dads in Hösbach erwartet
wurde. Zu meiner Überraschung war da aber kein Wagen. Nicht,
dass alle vermietet gewesen wären, nein, alle Automaten
waren abgebaut. Nachdem ich erst mal etwas ratlos war, wo an
einem Sonntag morgen um acht Uhr einen Wagen auftreiben sollte,
um es rechtzeitig nach Aschaffenburg zu schaffen fiel mir die
Autovermietung ein paar Straßen weiter ein. Zu meinem
Glück hat die einen vierundzwanzig Stunden Service und
tatsächlich war auch jemand da. Allerdings waren alle Wagen,
bis auf einen, vermietet und so musste ich wohl oder übel
einen BMW 320i nehmen. Okay, gemessen an dem kurzen Zeitfenster,
das mir blieb, um rechtzeitig zur Feier zu kommen, war diese
Alternative akzeptabel.
Dank des Wagens und meines fahrerinischen Geschicks kam ich
ahead of time bei meinen Eltern an, wo auch mein Bruder mit
seiner Frau und zwei Freunde meines verstorbenen Bruders gesattelt
und gespornt (das ist metaphorisch gemeint - wir sind zwar in
Bayern, aber so ländlich nun auch nicht ) bereit standen,
um direkt zur Party zu fahren.
Als die Party rum war fuhr ich noch mal mit nach Hause, um noch
in der Familie einen Kaffee vor der Heimfahrt zu trinken. Also
so wohl ich mich in Kölle fühle - there's no place
like home - eine liebe Familie zu haben ist auch unersetzlich!
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| 18.01.2003 |
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Willem Alexander lag heute fast tot im Käfig
beziehungsweise in einer der Röhren. Er war so schwach,
dass er die Steigung nicht mehr schaffte und nur noch rumtaumelte.
Geistesgegenwärtig legte ich ihn in den Käfig, in
der Hoffnung, dass er nur an Sauerstoffmangel leidet. Die Luft
in diesem Röhren ist echt ekelig. Schreckliche Vorstellung
an seinen eigenen Pupsern zu ersticken! Gleichzeitig entdeckte
ich eine neue wilde freilaufende Maus in der Küche! Mal
sehen, ob wir demnächst wieder einen Daddy haben!
Tagsüber gab mir Marco eine Einführung in MS Access.
Das ist echt ein heftiges Programm, aber ich denke das wird
mir helfen meinen Job zu sichern. Schau'n mer mal! |
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| 15.01.2003 |
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| Ich fühle mich so elend und bleibe deshalb
die nächsten zwei Tage zuhause, ehe ich noch jemanden im
Büro anstecke! |
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| 12.01.2003 |
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Das war wirklich schön nicht alleine aufzuwachen.
Wie lange hatte ich keinen Mann mehr an meiner Seite. Leider
musste er schon um ein Uhr gehen, aber wenigstens hatten wir
herrliche Stunden des Aufwachens!
Heute war mein erster Auftritt im neuen Jahr. Ilona in ihrer
infantielen Art moderierte als Pinocchilona. Was ich an ihr
am faszinierensten finde ist ihre Kreativität. Sie schafft
es aus den simpelsten Dingen zauberhafte Masken und Kostüme
zu basteln.
Nach der Show traf ich noch Heidi Stern, die meinte ich sei
wahnsinnig charmant auf der Bühne gewesen. Muß ich
mir das sagen lassen? Ich gestehe, dass man mir viel nachsagen
kann, aber bestimmt nicht, dass ich charmant bin! |
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| 11.01.2003 |
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Ich fasse es nicht. Das Jahr hat noch nicht begonnen
und ich gehe auf einen Karnevalsball. Mein Mitbewohner ist ja
Mitglied, der Kölner Plunzengarde und so hatte ich irgendwie
den Zugzwang gespürt auf deren ersten Ball im Kattwinkel
zu gehen. Ich wusste ja, wer dort auftreten würde, da ich
deren webmastress bin und so schlugen zwei Herzen in meiner
Brust. Auf die Leverkusener Tanzsterne freute ich mich ja, aber
Marie Luise Nikute live und in Farbe zu erleben war wirklich
nichts, auf das ich mich freute.
Anyway, ich ging hin. Zur moralischen Unterstützung nahm
ich Stefan mit. Ich dachte mir so könnte ich ihn direkt
mal auf seine Geselligkeit hin besser einschätzen lernen.
Ich selbst ging als Dragking im Cowboy outfit. Und was soll
ich sagen. Der Abend war prima. Ich hatte so viel Spaß,
dass ich mich sogar dazu hinreißen ließ zuzusagen
zum Rosa Funken Ball zu gehen! Irgendwann in den Morgenstunden
schlief ich irgendwie zufrieden ein, nachdem ich stunden vorher
ins Bett gegangen war.
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| 08.01.2003 |
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| Guntram ist tot! Wir haben es ja schon lange
erwartet. Schließlich war er nicht mehr der Jüngste!
Was mich freut ist, dass er, wenn auch nur für kurze Zeit,
die Freuden einer Partnerschaft genießen durfte und dass
in Willem Alexander ein Teil von ihm weiter leben wird. Anastasia
nimmt die Situation recht gelassen, dafür, dass er ihr
erster war und der Vater ihrer Jungen. Aber so ist das wohl
heutzutage. |
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| 06.01.2003 |
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| Heute rief Stefan an! Das hätte ich schon
fast nicht mehr erwartet, nach so langer Zeit von ihm zu hören.
Eigentlich war es ja auch meine eigene Schuld, schließlich
war ich fast zwei Wochen in der Weltgeschichte unterwegs. Na
schau'n wir mal, was das noch geben mag! |
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| 05.01.2003 |
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| Nach einer noch kürzeren Nacht, die ich
ganz alleine verbrachte fuhr mich Mirko zum Flughafen, weil
ich ja heute Abend wieder zum Kulturschock musste. Schließlich
war die kurze Winterpause rum und ich musste morgen wieder ins
Büro! Zum Glück brauchte ich nicht auftreten weil
wir genug Gäste hatten. Eine noch größere Freude
sollte mich noch erwarten. Jeanshemd war seit langer Zeit mal
wieder Zuschauer und ich konnte mit ihm im Arm die gesamte Show
genießen! |
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| 04.01.2003 |
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| Nachdem wir erst um halb sieben heimgekommen
waren und ich Urlaub hatte setzten wir den ganzen Tag keinen
Fuß vor die Tür. Um Mitternacht machten wir uns aber
wieder auf die Pirsch. Ich hatte Blut geleckt - nur sinnbildlich!
- und so gingen wir heute wieder auf eine nette Fete, die wir
jedoch schon früher verließen, weil wir noch in die
Bar TOM gehen wollten, wo sich auch viele kontaktfreudige Männer
rumtrieben. Ich sag nur, um sechs Uhr heim zu kommen könnte
eine neue Angewohnheit von mir werden. |
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| 03.01.2003 |
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In aller Herrgottsfrüh wurden wir wach und
gönnten uns ersma ein ausgiebiges Nuttenfrühstück
- Zigaretten und Kaffee zum Abwinken. Frisch gestärkt machten
wir uns auf zum shopping Marathon durch's verschneite Berlin.
Ja, es hat über Nacht geschneit und alles blieb liegen!
Jetzt hatte ich schon zum zweiten Mal Schnee diesen Winter,
nachdem mir das in Köln in den letzten zig Jahren nur einen
Tag vergönnt war find ich das schon ziemlich klasse! Etwas
ungeschickt von uns kauften wir direkt am Anfang die schweren
Dinge. Ich gönnte mir einen DVD Player für's Schlafzimmer
und Mirko einen Satz Kristallgläser aus der Jahrhundertwende.
Dann verschlug es uns ins KaDeWe in die Delikatessenabteilung.
Ich hatte ja schon Viele darüber schwärmen hören
aber jetzt weiß ich wenigstens warum. Es gibt hier ja
nichts, was es nicht gibt. Allerdings muss ich sagen gibt es
auch Dinge, die die Welt nicht braucht. So was wie alten Käse!
Plötzlich stand ich in der Käseabteilung und dachte
man hätte eine verendete Kuh unter der Theke versteckt.
So einen bestialischen Gestank hatte ich nur ein mal erlebt
und das war in meiner Jugend, als ich zum Raqulettessen bei
Heike Halm diesen Schweizer Käse zum Überbacken voller
Stolz angeboten bekam. Sie war sichtlich und merklich verletzt,
als ich mit zugehaltener Nase und grünlicher Gesichtsfärbung
dankend ablehnte. Anyway, es was grässlich und zwang mich
auf die andere Seite des Gebäudes, um ihm zu entkommen.
Meine Flucht führte mich in die Videoabteilung wo ich mich
durch den Kauf einer weiteren DVD von dem Schock erholte. Obwohl
die Geschäfte noch lange offen haben sollten entschlossen
wir uns doch heimzugehen, um die Errungenschaften direkt anzuwenden.
Nachdem wir lecker gemeinsam gekocht haben - na ja genau genommen
hat Mirko gekocht, während ich ihm mit einem Glas Sekt
in der Hand dabei zuschaute - schmissen wir uns zusammen wieder
auf die Couch, um ersma etwas zu chillen. Schließlich
hatten wir noch eine lange Nacht vor uns.
Um Mitternacht machten wir uns auf die Socken. Ich finde das
ja schon strange, so spät erst aus dem Haus zu gehen, aber
verglichen zu Köln geht hier echt der Punk ab. Als warm-up
gingen wir ins Schwuz. Dort trafen wir meine gute Freundin Gabi
Tupper, die in Ihrer Freizeit als Animierdame hier arbeitet.
Nachdem wir uns ein bisschen warm gekuckt hatten fuhren wir
zum Nollendorf Platz, um hier zu einer F...fete zu gehen. Unglaublich,
aber so was gibt es hier wirklich und nicht nur eine, sondern
diverse! Da ich ja noch eine Newcomerin bin entschlossen wir
uns zu einer Kuschelfete zu gehen. Die Atmosphäre erinnerte
mich an eine Pyjama Party, die ich als Kind in Conneticut mit
meinen Freundinnen veranstaltet hatte. Überall lagen Kissen
rum, gedimmtes Licht und Drogen auf allen Tischen. Es fehlten
eigentlich nur noch die Räucherstäbchen und der Duft
von Gummibärchen und Chips. Okay, keiner der Anwesenden
trug ein Flanell Nachthemd, dafür aber Schmuck an Stellen,
wo ich ihn noch nie getragen habe, geschweige denn könnte!
Die Männer waren alle sehr freundlich und so kam ich einigen
recht schnell sehr nah. Na ja, irgendwie verging die Zeit wie
im Flug und als wir uns entschlossen heim zu gehen fuhren viele
schon wieder zur Arbeit! |
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| 02.01.2003 |
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Jetzt aber! Alles was ich gestern nicht schaffte
erledigte ich heute in Windeseile, schließlich wollte
ich nicht mit den Geschäftsreisenden um den letzten freien
Platz kämpfen müssen. Okay, ich habe nicht meine Koffer
völlig aufgeräumt und alles gewaschen, aber das wesentlichste
habe ich geschafft - ich komme ohne Hürdenlauf zu meinem
Bett und Kleiderschrank!
In Berlin erwartete mich Regen und Mirko, bei dem ich wieder
unterkommen durfte. Kreuzberg wird mir von mal zu mal vertrauter.
Da der Tag aber schon wieder so stressig war und mich ein volles
Programm am Wochenende erwartete beschlossen wir an diesem regnerischen
Tag zuhause zu bleiben und eine DVD zu genießen. Obwohl
ich ja vorhatte möglichst viel von Berlin kennen zu lernen
entschieden wir uns dann doch zuhause zu bleiben. Hinsichtlich
der Tatsache, dass wir morgen shoppen gehen wollten schien es
uns die vernünftigste Entscheidung zu sein. Letztlich quatschen
wir aber doch noch bis in die Puppen. (Wenn ich quatschen sage,
dann meine ich das auch so!)
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| 01.01.2003 |
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| Soviel zu den guten Vorsätzen im neuen Jahr.
Von wegen früh heim gehen, um nach Berlin zu fliegen. Stattdessen
hing ich den ganzen Tag faul auf der Couch rum und schaute Fernsehen. |
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