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| 28.02.2003 |
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Heute war der zweite Abend mit Duotica im Atelier Theater.
Diesmal hat's richtig Spaß gemacht. Das Publikum war
ausser Rand und Band. Gestern waren sie ja etwas kurz angebunden,
als ich mit Titt's and Ass im zweiten Showblock auftrat. Okay,
ich kann ja verstehen, dass es einem die Sprache verschlägt
mich im Bustier und Tanga auf der Bühne zu sehen - Beine
bis zum Hals und eine Taille von der die meisten Frauen in
meinem Alter nur träumen können. Aber so sprachlos
war noch nie ein Publikum. Der Auftritt mit Mel macht riesigen
Spaß und wir überlegen, ob wir nicht an einer Show
arbeiten und gelegentlich Tingeln gehen sollten. Ich war ja
letztes Jahr schon mal Gast bei Duotica, bei der Derniere
vom Schlampenalarm und ich schätze das wird nicht mein
beziehungsweise unser letzter Auftritt bei Duotica gewesen
sein. Mal von unseren gemeinsamen Shows im Dezember abgesehen.
Nach der Show zog ich diesmal noch weiter. Schließlich
bin ich in Köln und es ist Karnevalsfreitag. Nach drei
Jahren Abstinenz macht es mal wieder richtig Spaß zu
feiern. Im Bermudadreieck wurde ich auch direkt von ein paar
freundlichen Männern freudigst aufgenommen, mit denen
ich dann bis in die frühen Morgenstunden feierte. Was
war ich froh, dass ich am nächsten Morgen frei hatte!
Ich weiß nicht mehr so genau mit wem ich alles auf "Per
Du" trank, aber was bützen bedeutet weiß ich
jetzt ganz genau!
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| 22.02.2003 |
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| Drei Wochen Shuttle Dienst für die Rosa
Sitzung sind rum. Das war wirklich eine stressige Zeit, aber
hat auch Spaß gemacht. Gina, Gabi, Joana, Mel, Marco und
ich waren dafür verantwortlich, dass die Gäste der
Rosa Sitzung vom Crown Plaza am Rudolphplatz sicher und informiert
im Limelight ankamen. Die Fahrer und Fahrerinnen der KVB hatten
auch jede Menge Spaß mit uns und ich glaube den ein oder
anderen neuen Fan vom Kulturschock haben wir auch gewonnen.
Ich fand's am lustigsten einen Verflossenen aus Siegen wiedergetroffen
zu haben. Er hatte keinen blassen Schimmer wer ich war, aber
dank meines guten Personengedächtnisses wußte ich
ganz genau wer er war. Es war schön, so lange es währte,
aber damit war es auch gut. |
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| 15.02.2003 |
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| Heute waren wir das Sixpäck in der Rosa
Sitzung. Das Phänomenalste an diesem Auftritt war, dass
wir - bevor wir uns in der Kulisse integrierten - mit Gaylight
auftreten konnten. In sieben Jahren Sixpäck war das das
erste Mal, dass ich mitbekam, dass eine Gruppe was ausserhalb
des normalen Programms vorführen durfte! Der Applaus sprach
auch für sich - ich denke, dass wir wieder ein paar Leute
neugierig auf den Kulturschock gemacht haben. Und das ganze
verdanken wir der Beharrlichkeit unseres Marco, der TafkaW die
ganze letzte Woche mit dieser Idee löcherte. Bin gespannt,
ob wir nächstes Jahr wieder eine Chance bekommen ausser
Konkurrenz aufzutreten. Nächstes Jahr lassen wir aber die
Hektik und Pannen weg. Wir waren vom Shutteln gerade fertig,
da zogen wir uns in der Bar für's Sixpäck um. Damit
fertig bot uns Manni gerade ein leckeres Kaltgetränk an
und meinte, dass wir noch genügend Zeit hätten. -
Von den vorherigen Tagen als Zuschauer kannten wir ja das Prozedere,
die Sixpäcks standen immer schön in Reih und Glied
im Zuschauerraum und warteten darauf angesagt zu werden. - Nicht
so bei uns. Als wir noch auf unsere Getränke warteten kam
Manni plötzlich zu uns in die Bar und meinte wir müßten
raus. Als wir noch dachten wir sollten uns schick aufstellen
hörten wir bereits unsere Anmoderation - während wir
durch die Eingangshalle rannten! Souverän reihten wir uns
während der fünfzig Meter durch den Saal ein um schließlich
in der geplanten Aufstellung auf der Bühne zu Enden. Die
völlig gekürzte und in der Geschwindigkeit manipulierte
Version hatten wir ja zum Glück erst fünf Stunden
vorher zum ersten und einzigen Mal gehört und geprobt,
so dass einem perfekten Auftritt nichts im Wege stand. Gut mir
rutschte der dusselige Haarreif mehrmals vor die Augen - ich
sah aus wie Jordie La Forge, aus Next Generation, mit Tumorsensoren
- und Mel haute es der Länge nach hin, aber sonst war alles
erste Sahne! Wie gesagt, nächstes Jahr wird's besser! |
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| 02.02.2003 |
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Heute war ich mal wieder mit Moderation im Kulturschock
dran. Da man mir ja eh abspricht nett zu sein machte ich meinen
Ruf zum persönlichen Motto des Abends und teilte mächtig
aus. Angeblich war ich teilweise zu heftig und böse, aber
letztlich habe ich nur die Erwartungen unseres Publikums bedient.
Ich bin halt zum (be-)dienen geboren.... Da einige Schocklett's
nicht den Mut hatten sich meiner bösen Zunge - oder der
Wahrheit ?! - zu stellen zogen sie es vor zuhause zu bleiben,
unter dem Vorwand krank zu sein. Tja, ich kann nur sagen, die
haben einiges verpasst.
Bedingt durch die doch geringe Beteiligung - fast wie letzte
Woche - waren wir schon kurz vor elf fertig und so hatte ich
die Chance mal früher nach hause zu kommen. Hinsichtlich
der bevorstehenden nächsten Wochen (der shuttle Dienst
für die Rosa Sitzung steht an) war mir das nur recht. So
setze ich mich also völlig relaxt vor den Rechner, um den
Tag Revue passieren zu lassen, da höre ich es rascheln.
Ich dachte zunächst natürlich an unseren kleinen Gast,
den ich vor zwei Wochen allerdings zuletzt sah. Anfänglich
ignorierte ich das Rascheln im heruntergefallenen Laub meines
Fikus links neben mir, doch als ich doch mal hinschaute traute
ich meinen Augen nicht. Sitzt da doch ganz frech meine kleine
Maxima! Ich direkt zum Käfig, um zu sehen, ob noch mehr
ausgebüxt sind, doch zum Glück nicht. Alle Ausgänge
gecheckt, dicht. Frage: Wie ist sie da rausgekommen und dann
auch noch auf den Boden ohne Matsch zu sein! Anyway, wohl oder
übel mußte ich versuchen sie wieder einzufangen.
Ich also auf den Boden - doggy style (und das obwohl kein Mann
weit und breit da war) - und nach der Maus hechtend. Was bin
ich froh, dass sie keine wilde Maus ist. So kam es, dass ich
nach einigen Fehlversuchen die Kleine mit meinen eigenen Händen
fangen konnte - ohne Einsatz unserer Mausefalle - und zurück
in den Käfig buxierte! Soviel zu einem ruhigen Abend. |
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| 01.02.2003 |
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| Shopping!!! Voller Tatendrang und mit ner Menge
Cash in der Tasche machte ich mich auf den Weg, um das Bruttosozialprodukt
zu steigern und das hab ich. Voller Stolz kam ich mit zwei Bluetooth
Adaptern heim und machte mich sofort ans Werk mein Laptop mit
dem Desktop zum Datenaustausch zu bringen. Laut Anleitung ein
einfaches Unterfangen, just plug & play. In meinem ganzen
Leben hatte ich noch nicht so ein Vorspiel vor dem Play! Nach
fünf Stunden hatte ich die beiden soweit miteinander zu
sprechen und mir die Daten des Gegenübers zu zeigen, aber
ins Netz kam ich vom Client aus immer noch nicht. Letztendlich
habe ich mir dann auch noch den Internetzugang zerschossen und
in der Hotline wieß man mich darauf hin, dass ich blockiert
wurde, da ich neun mal das falsche Passwort eingegeben hatte
- obwohl das ja gespeichert war - und ausserdem gäbe man
mir keinen support, wenn ich nicht die t-online software benutzen
würde. (As if, die ist doch für blutige AnfängerInnen,
ich will schließlich nur online gehen, da brauche ich
doch nicht die Provider-software!) Soviel zum KundInnendienst
der Telekom! Zum vermeintlichen Trost meinte der Hotliner noch,
dass ich Glück hätte, da ich ja in fünfundvierzig
Minuten, also um Mitternacht, eh wieder freigeschaltet würde.
Was'n Trost. |
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